Was ist E-Commerce?, oder: Ein BWL-Student produziert einen Verkaufsschlager

Was ist E-Commerce? So der Titel eines Buches, mit dem ein BWL-Student der Uni Bielefeld nicht gerade einen Bestseller, aber doch einen richtig schönen Verkaufsschlager landen konnte. Die erste Auflage von Was ist E-Commerce? war innerhalb weniger Wochen ausverkauft, die zweite Auflage ging innerhalb von vier Monaten über den Ladentisch, und auch die dritte Auflage verkauft sich sehr, sehr gut.

Das Beispiel von Was ist E-Commerce? zeigt, dass man auch als unbekannter Autor Erfolg auf dem Buchmarkt haben kann. Wichtig ist nur, dass man eine Idee hat und etwas von der Materie versteht. Wer glaubt, er könne die Verlagslektoren mit Dünnbrettbohrerei beeindrucken, der irrt gewaltig. Die Leute sind Profis, die jeden Tag eine Unmenge von Manuskripten auf den Tisch bekommen, die können innerhalb kürzester Zeit feststellen, ob ein Buch etwas taugt oder nicht. Was ist E-Commerce? taugte ganz offensichtlich etwas, das beweisen die Verkaufszahlen.

Eins darf man dabei nicht übersehen: Reich werden tut man mit der Veröffentlichung eines Buches, auch eines so erfolgreichen wie Was ist E-Commerce? nicht. Aber man kann sich ein schönes Zubrot verdienen; der Autor von Was ist E-Commerce? wird mit ziemlicher Sicherheit keinen Studentenjob mehr annehmen müssen.

Was man übrigens nicht tun darf, ist, zu versuchen, die Tantiemen am Finanzamt vorbeizuschmuggeln. Hätte der Autor von Was ist E-Commerce? das versucht, wäre er mit ziemlicher Sicherheit erwischt worden. Die Jungs vom Finanzamt wissen, dass Buchautoren gerne einmal Vater Staat beschummeln und haben deshalb ein wachsames Auge auf sie. Der Autor von Was ist E-Commerce? gab alles korrekt an und braucht sich jetzt keine Sorgen zu machen.

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